Unser Verein

Zusammenhalt & Geselligkeit mitten in der Natur

Chronik

1966

 

Ein kleiner Bolzplatz am Waldrand.

 

1966 wurde dieser mit Hilfe der in Aschaffenburg stationierten amerikanischen Pioniereinheit angelegt.

Hierfür wurden von Hand und Maschine viele Kubikmeter Erdreich bewegt.

Dies war wohl der erste Grundstein, noch lange bevor jemand über einen Fußballverein nachgedacht hatte.

 

 

 

1972

 

Wir schreiben das Jahr der olympischen Spiele in München.

 

In diesem Jahr wurde mit einer uneingeschränkten Begeisterung von ganz Dörrmorsbach

das erste Auswärtsspiel in Neuhütten absolviert.

Es zog eine lange Wagenkolonne in den Spessartort bei Heigenbrücken,

als würde ein namhafter Verein ein Spitzenspiel abhalten oder ein großes Fest auswärts begehen.

 

 

 

Dies war die Anfangsbegeisterung der gesamten Gemeinde Dörrmorsbach für eine Idee, der heranwachsenden Jugend, wie auch der sich noch jung fühlenden, ballverliebten Generation, die Möglichkeit einer derartigen Betätigung zu geben, ohne dass nah- oder ferngelegene Nachbarorte aufgesucht werden mussten.

 

 

 

Für die entstandene Idee, einen Namen zu finden, fiel nicht schwer.

Man befand sich schließlich im olympischen Jahr „1972“.

Kurzerhand wählten die jungen Vereinsgründer den Namen „Olympic ´72" Dörrmorsbach aus.

 

Kurz nach offizieller Vereinsgründung zählte der neue Verein 40 begeisterte Fussballanhänger als Mitglieder.

 

 

 

Wo man heute das Clubheim des Olympic ´72 sieht, stand damals eine ausrangierte Baubude als Umkleidekabine und statt warmen Duschen gab es einen Wasserwagen und Waschschüsseln für die Spieler.

 

 

 

1976

 

Viele Spiele wurden gewonnen, aber leider auch einige verloren.

 

Bis zur ersten stattfindenden Freizeitrunde 1976 fanden in verschiedenen Abständen Freundschaftsspiele gegen andere Hobbykicker statt. Schon in der ersten Runde ´76 erreichten die „jungen Wilden“ den 4. Tabellenplatz. Ebenso veranstaltete der Olympic mehrere Freizeitturniere und nahm natürlich selbst an diesen teil.

Bis zum Jahresende 1984 konnte man schon eine Bilanz von 289 Spielen verzeichnen.

 

 

 

1985

 

Ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte

 

Am 04. Oktober 1985 wurde mit den Befestigungsarbeiten des Zufahrtsweges für das geplante Vereinsheim begonnen. Mit dem Ende des Jahres ´85 hielt man dann den genehmigten Bauplan in den Händen.

Mit nur 7.000 DM in der Vereinskasse hatte eine Gruppe von Individualisten das Ziel, ein eigenes Vereinsheim

zu bauen. Beim Einkaufen und in den Kneipen hörte man öfter die Worte: „Wie wolle dann die mit denne paar Mark e Heisje baue“. Zum Glück sollten die Skeptiker mit ihrer Aussage nicht Recht behalten.

Dank vieler Helfer und einigen Spendern konnte man am 03. Juli 1988 den letzten Verbundstein für den Parkplatz legen.

 

 

 

In den folgenden Jahren wurden dann noch in einen Spielplatz, ein Freisitz und ein weiterer Anbau am hinteren Ende des Vereinsheimes investiert.

 

 

 

2004

 

Aus mangelndem Nachwuchs an Freizeitkickern wird der Spielbetrieb eingestellt.

Aus dem damaligen Fußballverein ist heute ein Freizeitverein geworden und die Vereinsmitglieder sind umgestiegen von Fußball auf Schafkopf.

 

 

 

2007

 

Der Sportplatz wurde im Oktober an die Gemeinde Haibach übergeben.

Dieser, so hatte es der Haibacher Bürgermeister versprochen, solle sinnvoll für die Jugend genutzt werden.

Dies war für die Zukunft gesehen eine toller Grundgedanke,

von dem nicht nur der Dörrmorsbacher Nachwuchs profitieren würde.

Die Jugend des Ortes ist auf dem entstandenen kleinen Bolzplatz fast täglich zu sehen.

Ein kleiner Spielplatz lädt auch kleinere Kinder zum Verweilen ein. 

 

 

Heute

 

Vieles hat sich im Laufe der letzten Jahre geändert, das Wichtigste ist jedoch beim Alten geblieben:

Es wird immer noch gemeinsam gelacht und gefeiert, und auch das alljährliche Lakefleischessen

findet nach wie vor immer am ersten Samstag im Januar statt.

 

Wussten Sie, dass…

… 2.000 Kubikmeter Erde zum Bau des Sportplatzes bewegt werden mussten?

 

 

 

… beim ersten Turnier der Wasservorrat mit einem Wasserwagen aus dem Dorf
    hochgefahren werden musste?

 

 

 

… Olympic sich auch mal Jägerklause Dörrmorsbach nannte?
    Nach einem „Zwist“ mit dem Bayerischen Landessportverband BLSV
    drohte den Dörrmorsbachern ein Jahr Sperre,
    deshalb spielten sie zwölf Monate lang als Jägerklause.

 

 

 

… bei Olympic Vater und Sohn zusammen in einer Mannschaft spielten?

 

 

 

… Olympic sein erstes Spiel mit 2:7 verlor?

 

 

 

… auch einige bekannte Fußballer von Viktoria Aschaffenburg schon im
    Olympic-Trikot spielten?

 

 

 

… man auch bei minus 14°C Fußball spielen kann?

 

 

 

… für den Bau des Vereinsheims 2787 Arbeitsstunden nötig waren?

 

 

 

… wir das Lakefleischessen seit 1988 veranstalten?